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  • Elena von SoulRave

Die Macht der Gedanken über unser Leben

Aktualisiert: 14. Aug 2019


Wir kreieren mit unseren Gedanken unsere Realität.

Der Mensch hat im Durchschnitt 60 000 Gedanken pro Tag und davon sind die meisten negativ.


Aber ab wann wird ein Gedanke zu unserer Realität?


Von klein auf werden wir verfolgt von den Überzeugungen unserer Mitmenschen allá „Das Leben ist kein Ponyhof“ oder „Arbeiten ist hart und anstrengend“. Um hier einmal nur zwei Beispiele zu nennen von tausenden Redewendungen, die uns unser ganzes Leben lang begleitet haben. Wir hören solche Suggestionen viele Male, bis sie sich unterbewusst in uns eingenistet haben. Solche über jahrzehnte abgeschaute Gedanken sind kritisch, da der Mensch größtenteils durch Imitation lernt.

Der Blick ins Umfeld genügt meist, um schon einmal Verständnis entwickeln zu können, woher die eigenen negativen Gedanken stammen könnten.

Aber ab wann hat ein solcher Satz einen Beleg für uns?

Ab dem Zeitpunkt, ab dem wir ihm Glauben schenken und ihn in unser Alltagsempfinden integrieren.

Doch nicht nur Redewendungen beeinflussen unsere Gedanken und unser Empfinden. Jede Interaktion hat uns mitgeprägt und wenn wir Situationen wiederholt erfahren durften oder extreme Erfahrungen machen mussten, brennen sich diese wesentlich tiefer in unser Gedächtnis ein.


Negative Gedanken bleiben nicht nur auf der metaphysischen Ebene, sondern wirken sich alsbald auch auf der physischen Ebene in Form von negativen Gefühlen aus, welche wiederum die Erfahrung der jeweiligen Person beeinflussen.

Wer sich dies vor den inneren Augen hält, dem wird bewusst wie viel die eigene Einstellung und Beurteilung die jeweilige Situation und Umwelt beeinflussen kann. Menschen interagieren verbal und non-verbal miteinander, abhängig von den gemeinsamen Vorerfahrungen, den eigenen Erfahrungen, dem Kontext, um hier nur einige Komponenten aufzuzählen, die bei dem komplexen Interaktionsgefüge mitspielen.


Dinge die in unserer Gesellschaft tagtäglich gelebt werden, wie zum Beispiel das Vergleichen und Verurteilen lassen uns selbst kleiner fühlen und wirken sich sicherlich nicht unterstützend auf eine zufrieden gestimmte Gedankenwelt aus.

Soziale Medien, wie Facebook, die vielseitig das angeblich schöne Leben repräsentieren liefern hierbei ebenso keine Abhilfe. Viele Menschen neigen dazu sich in eine Art Schublade zu stecken, mit der Etikettierung „Ich bin nicht genug“. Allerdings ist das Vergleichen eine Handlung, die weit weg vom empathischen Miteinander führt und ebenso vom persönlichen Glück.

Oftmals wird versucht die Lösung in äußeren Reizen zu finden. Jedoch ganz gleich wie viel die Person am reisen, erleben, probieren, machen oder sehen ist, sie wird sich durch ihre negativ belastete, innere Gedankenwelt die eigenen Grenzen setzen und nie dauerhaft glücklich sein. Immer auf der Suche nach dem nächsten Freude-Hoch, das allerdings keine langfristige Zufriedenheit einherbringen wird. Das liegt daran, dass diese Gedankenkonstrukte überall mit hingenommen werden und das unabhängig davon, ob man auf Bali, in Neuseeland oder in Wuppertal ist.

Die gute Nachricht ist, dass dieses Wissen uns die Chance gibt zu begreifen, dass wir es selbst in der Hand haben wie wir denken wollen und was uns aktuell noch daran hindert glücklich zu sein.

Als erster Schritt kann hinterfragt werden, ob die Gedanken die tagtäglich gedacht werden wirklich wahr sind und die eigenen sind oder ob dieses Verhalten einfach übernommen wurde, da es stetig vorgelebt wurde. Welche dieser Gedanken glaubst du schon so tief, sodass sie sich zu deinen persönlichen Glaubenssätzen geformt haben? Sind sie dir noch dienlich oder hindern sie dich daran glücklich zu sein? Möchtest du das auch weiterhin glauben und somit in deinem alltäglichen Leben mit dir tragen?

Viele Menschen haben sich mit der Thematik noch gar nicht auseinander gesetzt und somit können wir mit mehr Wissen, Coaching und erlernten Techniken Situationen zum Positiven wenden. Für uns selbst, als auch für unsere Mitmenschen. Du kannst selbst wählen welchen Gedanken du Glauben schenkst und welche neuen, dir nützlicheren Gedanken du in dein Leben integrieren möchtest.


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